Startseite EuropaZwischenstopp am Brenner: Warum sich eine Pause auf dem Weg nach Italien lohnt

Zwischenstopp am Brenner: Warum sich eine Pause auf dem Weg nach Italien lohnt

von LeonieOlsen
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Wer von Deutschland oder dem nördlichen Österreich aus Richtung Gardasee, Adria oder Toskana fährt, kommt am Brenner kaum vorbei. Die Strecke ist lang, führt durch mehrere Länder und verlangt vor allem im Sommer, wenn der Reiseverkehr besonders dicht ist, einiges an Geduld. Viele Reisende unterschätzen dabei, wie viel entspannter die Weiterfahrt gelingt, wenn die Anreise in zwei Etappen statt in einem einzigen langen Stück erfolgt. Gerade an Wochenenden mit dichtem Verkehr auf der Brennerautobahn macht eine geplante Pause oft mehr Zeitgewinn aus, als es auf den ersten Blick scheint.

Statt mit müden Beinen und übernächtigt am Urlaubsziel anzukommen, lässt sich die Fahrt bewusst unterbrechen. Eine Nacht in ruhiger Lage reicht oft schon aus, um am nächsten Morgen ausgeruht und mit klarem Kopf weiterzufahren, statt die ersten Urlaubstage erst einmal mit Erholung von der Anreise zu verbringen. Das gilt besonders für Familien mit Kindern, für die eine durchgehende Fahrt von zehn oder mehr Stunden kaum zumutbar ist, aber auch für Motorradreisende, die nach langen Etappen froh um eine ruhige Nacht sind.

Warum sich eine Übernachtung am Brenner lohnt

Wenige Minuten von der Autobahnausfahrt entfernt und trotzdem ruhig gelegen: Genau diese Kombination macht eine Übernachtung am Brenner im Parkhotel Matrei zu einer praktischen Lösung für Durchreisende. Die Parkanlage mit Teich und Wildgehege sorgt dafür, dass sich nach Stunden im Auto erst einmal die Beine vertreten lässt, bevor es zum Abendessen oder direkt ins Zimmer geht.

Auch für Reisende mit Elektroauto ist der Standort durchdacht: Am Hotel stehen mehrere AC-Ladepunkte mit einer Ladeleistung von elf beziehungsweise 22 Kilowatt zur Verfügung. Während das Fahrzeug lädt, bleibt Zeit für eine Dusche, ein Abendessen aus der Region oder eine Runde im hauseigenen Wellnessbereich mit Sauna und Kaltwassergrotte. Am nächsten Morgen steht dann nicht nur der Körper, sondern auch das Fahrzeug wieder mit ausreichend Reichweite für die Weiterfahrt bereit.

Was sich rund um Matrei entdecken lässt

Wer nicht nur eine einzige Nacht einplant, findet im Wipptal deutlich mehr, als der Name Durchreiseregion vermuten lässt. Innsbruck ist in kurzer Zeit erreichbar, ebenso der Patscherkofel mit seinem Panoramablick über die Landeshauptstadt und die umliegenden Alpengipfel. Auch die Zillertaler und Stubaier Alpen liegen nah genug, um sie für einen Tagesausflug zu nutzen. Selbst wer nur einen halben Tag Zeit hat, kann so noch etwas von der Region mitnehmen, statt nur an ihr vorbeizufahren.

Für Wanderer und Bergsteiger bietet die Region zudem zahlreiche leichte bis anspruchsvolle Routen, die sich je nach Kondition und verfügbarer Zeit wählen lassen. Wer es gemütlicher mag, findet auch einfache Spazierwege mit schönem Ausblick, die sich gut mit einer längeren Rast verbinden lassen, ohne dass der restliche Reiseplan darunter leidet. Auch im Winter bietet das Wipptal gute Bedingungen für Skifahrer, Tourengeher und Langläufer, sodass sich ein Zwischenstopp am Brenner das ganze Jahr über lohnt.

Mehr als eine Nacht: Der längere Zwischenstopp

Ein Zwischenstopp am Brenner muss nicht auf eine einzelne Übernachtung beschränkt bleiben. Wer die Fahrt in den Süden bewusst in angenehmere Etappen teilen möchte, kann zwei oder drei Tage im Wipptal einplanen, bevor die Reise Richtung Gardasee, Jesolo oder Rimini weitergeht. So wird aus einer reinen Durchfahrt ein kleiner Tirol-Urlaub, der die eigentliche Reise sinnvoll ergänzt, statt nur eine notwendige Etappe auf dem Weg zum eigentlichen Ziel zu sein.

Das Prinzip funktioniert ebenso auf dem Rückweg: Nach einigen Tagen am Meer lässt sich noch einmal Bergluft tanken, bevor die Heimreise weitergeht. Aus einer reinen Anreisestation wird so ein fester Bestandteil der Reiseplanung, unabhängig davon, ob die Fahrt gerade erst beginnt oder sich bereits dem Ende zuneigt. Wer diese Möglichkeit einmal genutzt hat, plant seine nächste lange Fahrt Richtung Süden meist von selbst wieder mit einer solchen Zwischenstation, weil sich der Unterschied für die eigene Verfassung am ersten Urlaubstag spürbar bemerkbar macht.

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