Startseite EuropaBeste Reisezeit für den Jakobsweg: Lieber im Frühjahr, Sommer oder Herbst?

Beste Reisezeit für den Jakobsweg: Lieber im Frühjahr, Sommer oder Herbst?

von LeonieOlsen
VicVa/shutterstock.com

Im Juli bei sommerlicher Wärme pilgern oder doch lieber im September starten, wenn auf den Wegen nicht mehr so viel los ist? Die Reisezeit hat mehr Einfluss auf den Jakobsweg als sie vielleicht glauben. Die Anzahl der anderen Pilger variiert und auch Temperaturen und Regen sind stark vom Monat abhängig.

Im Frühling warten Sie grüne Landschaften und angenehme Temperaturen

Ab April beginnt für viele Pilger eine interessante Zeit auf dem Jakobsweg. Die Tage werden länger und die Temperaturen sind besser für längere Wanderungen geeignet als die Sommerhitze. Allerdings herrscht auf den bekannten Routen noch mehr Ruhe als im Juli und August. Landschaftlich kann der Frühling überzeugen. In Galicien zeigt sich die Umgebung besonders grün, allerdings gehört Regen auch zur Jahreszeit. Eine leichte Regenjacke und ein Schutz für den Rucksack sollten deshalb mitreisen. Wenn Sie angenehme Wanderbedingungen und eine lebhafte Pilgeratmosphäre suchen, ist der Mai als Wonnemonat perfekt für Sie. Rund um die Feiertage und Ostern wird es allerdings lebhaft.

Sommer – viel Pilgerleben und lange Tage

Juni, Juli und August gehören zu den beliebtesten Monaten auf dem Camino Francés. Sie treffen unterwegs entsprechend viele andere Pilger. Restaurants und Unterkünfte sind auf die Saison eingestellt und abends herrscht in den Etappenorten deutlich mehr Betrieb.

Die langen Tage geben Ihnen außerdem mehr Spielraum für die Pausen. Dafür können hohe Temperaturen das Wandern anstrengender machen. Im Hochsommer lohnt es sich, morgens früh aufzubrechen und einen großen Teil der Tagesetappe vor der Mittagshitze abzuarbeiten. Auf den beliebten Abschnitten sollten Sie sich außerdem früh um einen Schlafplatz kümmern oder Sie nutzen einen erfahrenen Reisespezialisten. Wenn Sie den Camino Francés ab Sarria laufen möchten und buchen bei einem erfahrenen Veranstalter, kümmert dieser sich für Sie um alle Unterkünfte und transportiert Ihr Gepäck.

Im Herbst geht der Trubel zurück

Der September verbindet häufig noch angenehme Temperaturen mit weniger Betrieb als im Hochsommer. Gerade wenn Sie weder große Hitze noch sehr ruhige Wege suchen, ist dieser Monat eine interessante Alternative. Später im Herbst verändert sich die Situation. Die Tage werden kürzer und Regen wird wahrscheinlicher. Einige Unterkünfte reduzieren mit dem Ende der Hauptsaison außerdem ihre Verfügbarkeit. Dafür erleben Sie den Weg ruhiger und die Landschaft beginnt sich herbstlich zu verändern.

Wenn Sie Ihre Jakobsweg-Reise vorab organisieren, haben Sie die Routenpläne zur Hand und können über eine 24 Stunden Hotline immer mit einem erfahrenen Guide in Kontakt treten. Sie sind nie auf sich alleine gestellt und haben im Notfall einen Ansprechpartner, der zu Ihnen passt.

Welche Reisezeit passt zu Ihnen?

Die beste Reisezeit für den Jakobsweg hängt davon ab, wie Sie Ihren Urlaub planen. Wenn Sie es grün mögen und Lust auf moderate und milde Temperaturen haben, nutzen Sie das Frühjahr. Im Sommer hingegen treffen Sie besonders viele Pilger und profitieren von langen Tagen, müssen aber mit mehr Betrieb und heißen Temperaturen rechnen. Der frühe Herbst ist super, wenn Sie es etwas ruhiger mögen und trotzdem nicht auf warme Temperaturen verzichten wollen. Beachten Sie aber, dass es gelegentlich regnen kann, denn gerade Galicien ist für wechselhafte Bedingungen bekannt.

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